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Eine Lehre in der Kunststoffbranche? Niemals! Oder doch?

Wir bei ALPLA wissen: Kunststoff hat nicht das beste Image. Und trotzdem: Die beruflichen Chancen und Zukunftsperspektiven in unserer Branche sind sehr gut.

Wir möchten dir anhand von Fakten zeigen, dass unser Werkstoff überhaupt nicht so ist, wie es sein Image vermuten lassen würde. Und, dass sich eine Lehre bei ALPLA gerade für junge Menschen, die die Welt etwas verbessern wollen, lohnt. Unsere wichtigste Botschaft ist: Wir übernehmen Verantwortung, entwickeln unsere Produkte stets weiter und werden zum Teil der Lösung.

Denn Fakt ist: Nicht das Material ist das Problem – sondern unser aller Umgang damit.

Mikroplastik_Auto_Reifen

Urban Plastic Legends

Es kursieren viele Vorurteile über Kunststoff. Und wie so oft bei Vorurteilen gilt auch hier: Die meisten sind an den Haaren herbeigezogen. Nehmen wir als Beispiel Mikroplastik. Mikroplastik sind kleinste Kunststoffteilchen, die für Umwelt und Mensch schädlich sind. Mittlerweile ist Mikroplastik in fast allen Gewässern und Böden zu finden. Kunststoffverpackungen werden hier oft als Hauptverursacher genannt. Doch das stimmt nicht. Mikroplastik entsteht zu einem Großteil durch den Abrieb von Autoreifen und das Waschen von Kleidung.

Drei Fakten zum Thema Kunststoff

Wusstest du, dass dein Sommerurlaub mehr CO2 verursacht, als die Erzeugung deines ganzen Jahresverbrauchs an Kunststoffverpackungen?

CO2 Verpackung

Nutzung von
Kunststoffverpackungen
pro Jahr / Kopf (EU)

CO2 Flug

Fliegen pro Person
Wien - Mallorca
Hin- und Rückflug

In der EU verursacht jeder Mensch pro Jahr ca. 8,4 Tonnen CO2. Im Vergleich zu Verkehr, Energie und Ernährung machen Verpackungen dabei nur einen Bruchteil aus – nämlich 0,6%!.

Durch einen einzigen Flug von Wien nach Mallorca und zurück wird soviel CO2 freigesetzt wie durch die Nutzung von Kunststoffverpackungen in ca. 11 Jahren!

Der Mann im Anzug auf Tiktok

Kennst du unseren Mann auf Tiktok? Es handelt sich um CEO Philipp Lehner höchstpersönlich. Seit letztem Jahr klärt er dort nicht nur über ALPLA, sondern über Kunststoff im Allgemeinen auf. Er greift aktuelle Themen rund um das Material Plastik auf und tritt auch gerne in Interaktion mit der Community. Du magst mehr über Kunststoff und ALPLA erfahren? Dann gehe gleich auf TikTok,  erweitere dein Know-how – und verbessere ganz nebenbei deine Englisch-Skills. 

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nachhaltigkeitsbericht_2020_deckblatt

Der Kreis des Kunststoffs

Du kennst sicher den Begriff “Kreis des Lebens”. Das bedeutet: Im Grunde gibt es keinen Anfang und kein Ende, sondern es geht immer weiter. So ähnlich ist auch die Kreislaufwirtschaft zu verstehen. Kreislaufwirtschaft ist nicht pures Recycling, sondern da gehört etwas mehr dazu. Kreislaufwirtschaft bei ALPLA besteht nicht nur aus einem R(ecycling), sondern insgesamt aus den vier großen R: Reduce, Reuse, Recycle, Replace.

Das bedeutet: Zuerst reduzieren (Reduce) wir den Materialeinsatz, außerdem sorgen wir durch die Materialbeschaffenheit und das Design dafür, dass die Verpackungen lange wiederverwendet (Reuse) werden können. Was nicht mehr verwendet werden kann, recyclen wir gerne. Und: Wir arbeiten ständig an der Weiterentwicklung (Replace) von Kunststoffen, sodass der CO2-Ausstoß im Herstellungsbereich sinkt. 

ALPLA Group – wir fühlen uns verantwortlich

Ja, wir sind ein globales Unternehmen. Mit über 23.300 Mitarbeiter*innen weltweit. Wenn wir uns nicht verantwortlich fühlen, wer dann? Zum einen fühlen wir uns für die Qualität und die Weiterentwicklung unserer Produkte verantwortlich, zum anderen aber auch für alle Mitarbeiter*innen. Wer sich verantwortlich fühlt, der agiert automatisch nachhaltig. Das tun wir. Nachlesen kannst du das auch in unserem Nachhaltigkeitsbericht. 

FAQ

Gibt es den Beruf Kunststofftechnolog:in in ein paar Jahren noch?

Um Kunststoff herzustellen, wird doch Rohöl benötigt – werden die Reserven nicht einmal erschöpft sein?

Braucht es überhaupt so viel Verpackung?

Das Meer ist voll Plastik, was tut ALPLA dagegen?